In unseren Wohnungen, Büros, Werkstätten und vielen weiteren Gebäuden werden heute noch viele Ressourcen verfeuert. Das kostet Geld und setzt Treibhausgase frei. Laut Klimaschutzkonzept unserer Gemeinde entfällt fast die Hälfte des lokalen Energiebedarfs auf den Bereich Wärme. Entsprechend hoch sind die Emissionen, da überwiegend noch mit Gas oder Öl geheizt wird.
Wie das in Zukunft besser werden könnte, soll durch die kommunale Wärmeplanung geklärt werden. Durch eine fundierte Analyse wird ermittelt, mit welchen Lösungen an Gebäuden und Wärmeversorgung wir zukünftig Geld sparen und die Emissionen senken können.
Bei einem von unserer Gemeindeverwaltung organisierten Workshop am 23. Oktober 2025 wurden erste Grundlagen vermittelt und über ein sinnvolles Vorgehen diskutiert. An dieser Stelle vielen Dank an alle Beteiligten für den interessanten Austausch.
Auch in der Gemeindevertretung wird aktuell darüber diskutiert, wie Nuthetal mit vertretbarem Aufwand seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Erstellung einer Wärmeplanung bis 2028 nachkommen kann.
Mir ist es dabei besonders wichtig, dass die Planung nicht „von oben herab“ passiert. Einen großen Teil der denkbaren Maßnahmen müssen die Menschen in ihren Wohnungen und Häusern selbst umsetzen – und bezahlen. Wir sollten deshalb gemeinsam nach der besten Lösung suchen.

